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Andermatt - Artilleriewerk A8685 Gütsch
Letzte Aktualisierung: 12. August 2011

Als teilweiser Ersatz für die als veraltet geltenden Werke auf dem Stöckli und dem Bäzberg wurde auf dem Gütsch bei Andermatt ab dem 15.8.1941 der Bau des Turm-Artilleriewerks Gütsch in Angriff genommen. Das Werk sollte mit seinen drei weitreichenden 10.5 cm Panzertürmen rundum für die Gotthard-Brigade das schwere Feuer sicher stellen. Ab Oktober 1942 war das Werk schussbereit, und bis zu seiner Entklassifizierung im Jahre 1995 war es das höchst gelegene Werk (2300 m ü. M.) der Schweiz.

Realp - Artilleriewerk A8630 Fuchsegg
Letzte Aktualisierung: 12. September 2009

Neben den Werken Gütsch (3 Türme), San Carlo (2 Türme) und Foppa Grande (1 Turm) war das Turm-Artilleriewerk Fuchsegg mit seinen vier 10.5 cm Panzertürmen das stärkste Turm-Werk der Gotthardregion. Das an der Furkapassstrasse gelegene Werk oberhalb von Realp ist alleine wegen der vielen Probleme, die es beim Bau gab (Baugrund auf Gletscher Muräne, Spionage, Baukostenüberschreitung) ein besonderes Werk gewesen.

St. Gotthard - Artilleriewerk A8390 San Carlo
Letzte Aktualisierung: 03. Dezember 2010

Hoch oben auf dem Gotthardpass, gut versteckt abseits der heutigen Passtrasse liegt direkt unterhalb der Staumauer des Lucendro-Sees das Artilleriewerk San Carlo. Das Werk San-Carlo war mit seinen zwei 10.5 cm Panzertürmen der Prototyp aller Turm-Artilleriewerke. Erfahrungen, die hier gemacht wurden, halfen, Probleme bei anderen Werken zu vermeiden. Heute ist das Werk bekannt als das Festungshotel La Claustra.

Airolo - Artilleriewerk und Festungsminenwerfer A8370 Foppa Grande
Letzte Aktualisierung: 23. Dezember 2011 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Klein und speziell - so könnte man das kleines Turm-Artilleriewerk Foppa Grande bei Airolo bezeichnen. Foppa Grande ist neben Dailly das einzige Werk, welches neben einem 10.5 cm Panzertum auch einen Prototypen des 12 cm Festungsminenwerfer 59 enthält. Das entklassifizierte Werk ist heute ein einmaliger Zeitzeuge des schweizerischen Festungsbaus.

St. Gotthard - Artilleriewerk A8385 Sasso da Pigna
Letzte Aktualisierung: 12. Dezember 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

In der Zeit von 1886 und 1894 wurde das Gebiet des Gotthards erstmals zusammenhängend befestigt. Allerdings waren bis zum Zweiten Weltkrieg auf dem Gotthardpass selber keine eigentlichen Artilleriewerke zu finden. Erst kurz nach Ausbruch des Kriegs wurde das AW San Carlo schussbereit gemacht. Als Verstäkung erbaute man ab 1941 bis 1945 das grosse - mit 15 cm Bunkerkanonen bewaffnete - Artilleriewerk Sasso da Pigna.

Gletsch, Guttannen - Artilleriewerk A8900 Grimsel und Sperrstelle Grimselpass
Letzte Aktualisierung: 19. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Schon 1891 bei der Planung der Grimselpassstrasse war die Sicherung dieses neuen Übergangs Thema bei der Budgetdebatte im Nationalrat. Die vom Generalstab gewünschten Sperranlagen konnten aber wegen des fehlenden Geldes nicht errichtet werden. Erst im Zweiten Weltkrig wurde dieser Übergang gesichert und gleichzeitig im Felskopf des Juchlistock das grösste Artilleriewerk der Gotthardfestung erbaut. Mit seinen sechs 15 cm BK war es des Rückgrat der Artillerie der ehemaligen Festungsbrigade 23.

Airolo - Fort A8310 Fondo del Bosco (Fort Airolo)
Letzte Aktualisierung: 19. Januar 2012

Mehr als zwei Jahrzehnte - 1860 bis 1882 - war nichts geschehen in Sachen Befestigungsbau in der Schweiz - ausser jede Menge Planungen. Erst im Jahr 1885 nach der Eröffnung des Gotthardeisenbahn-Tunnels beendete der Bundesrat diese Phase und löste die erste Bauetappe in Sachen Gotthardbefestigung aus. Eines der ersten Werke, welche errichtet wurden, war das Werk Fort Fondo del Bosco - besser bekannt als Fort Airolo.

Airolo - Artilleriewerk A8350 Stuei und Fort Motto Bartola
Letzte Aktualisierung: 03. Februar

Eine Lagebeurteilung im Dezember 1886 hielt einen Kriegsausbruch im kommenden Frühjahr durchaus für möglich. Da das Fort Airolo allerdings erst im Herbst 1889 bezugsbereit sein würde, musste eine schnelle Lösung bei Motto Bartolla gefunden werden. Da das Fort Airolo zahlreiche schusstote Winkel hatte, sollte eine Flankiergalerie bei Stuei dieses Manko ab 1893/94 beheben.

Airolo - Infanterie-Fort Fieudo
Letzte Aktualisierung: 28. Februar 2011

Während der Silvestrelli-Krise im Frühjahr 1902 offenbarten sich schlagartig zahlreiche Unvollkommenheiten und Schwachstellen bei den Anlagen am Gotthard Südportal. Um diese zu beheben, sollten auf dem Costone di Fieudo drei Infanterie-Forts entstehen. Entstanden ist das heute noch bekannte Fort Fieudo hoch oben über der Gotthardpass-Strasse.

Andermatt - Fort / Infanteriewerk A8675 Bühl und Sperrstelle Schöllenen
Letzte Aktualisierung: 29. Juli 2011

Die wilde Schöllenenschlucht war seit alters her ein nur schwer zu überwindendes Hindernis auf der Route über den Gotthardpass, die den Kanton Uri mit dem Kanton Tessin verbindet. Die Brücken an dieser Stelle waren schon von je her strategisch wichtig und so führten bereits 1799 französische und russische Truppen an dieser Stelle ein Gefecht. Ab 1885 wurde dann dieses wichtige Engnis vor Andermatt gesperrt und mit der Zitadelle Andermatt das Kernstück der Gotthardbefestigung erbaut.

Andermatt - Fort Bäzberg, Positionsartillerie Fleuggern und Rossmettlen
Letzte Aktualisierung: 05. Januar 2012

Als erhöhte Sicherung für das Fort Bühl und die Sperre in der Schöllenenschlucht wurde hoch oben auf dem Bäzberg auf 1850 m ü. M. ab 1890 das Fort Bäzberg errichtet. Dieses im Rahmen der Gotthardbefestigung errichtete Werk war wie das 400 Meter tiefer gelegene Bauwerk für die damalige Zeit eine völlig neue Bauform. Als Felswerk konzipiert war es mit drei 12 cm Kanonen in Panzertürmen und mit drei 5.3 cm Schnellfeuerkanonen in versenkbaren Panzertürmen bewaffnet. Als Ersatz wurden dann zwei - heute entklassifizierte - 12cm Festungsminenwerfer 59 errichtet.

Andermatt - Fort Stöckli
Letzte Aktualisierung: 14. September 2011

Hoch oben auf dem Stock auf 2480 m ü.M. liegt das am höchsten gelegene Fort der Gotthardbefestigung. Den wilden Winden und den extremen Wetterbedingungen trotzend wurde hier 1893 ein Werk errichtet, das mit seinen zwei 12 cm Kanonen in Panzertürmen den Oberalppass mit Feuer belegen sollte. Seine Bauweise und die Integration in die rauhe Berglandschaft machen dieses alte Fort so besonders.

Gletsch - A8605 Fort Galenhütten und Sperrstelle Furkapass
Letzte Aktualisierung: 05. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Schon mit dem Bau der Gotthardbefestigung ab 1885 war vorgesehen auch die Gotthardwestflanke an der Furka zu befestigen. Nachdem die erste Bauphase am Gotthard beendet und mit der Werkgruppe Airolo im Süden eine starke Sperre entstanden war, legte man ab 1889 Augenmerk auf allfällige Umgehungsmöglichkeiten eines Angreifers. Wegen des geplanten Baus der Grimselpassstrasse erhielten Anlagen auf der Furka - und somit das Fort Galenhütten - höchste Priorität.

Airolo - Tunnelsicherung Gotthardsüdportal und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 06. März 2012

Das Südportal am Gotthard wurde nach Eröffnung des Eisenbahntunnels durch zahlreiche Anlagen befestigt. Der Bau der Befestigungen in der Gegend um Airolo zog sich von 1885 praktisch über 100 Jahre hinweg kontinuierlich durch bis nach dem Ende des Kalten Krieges. In diesem Kapitel beleuchten wir die Anlagen am Tunnelportal sowie die Sperrstellen entlang der Gotthardstrasse von Airolo bis zur Tremola.

St. Gotthard - Das Hospizwerk und die Sperrstellen am St. Gotthardpass
Letzte Aktualisierung: 22. Januar 2012

Der Bau der Gotthardpassstrasse führte dazu, dass auch das Hospiz befestigt werden musste. Geldmangel und Fehlplanungen führten dazu, dass das Festungsbüro Andermatt 1903 resigniert vom unglücklichsten und unzweckmässigsten Bau sprach. Auch im Zweiten Weltkrieg und im Kalten Krieg befestigte man das Hospiz kontinuierlich. Heute ist das Hospizwerk ein Museum und zusammen mit dem FWK Denkmal ein Zeuge von mehr als 100 Jahren Festungsbau am Gotthard.

Disentis/Mustér - Sperrstelle Russein (2306) und 8.1 cm Festungsminenwerfer A8717
Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2011

Disentis, oder rätoromanisch Mustér, ist ein verkehrstechnisch strategisch wichtiger Ort. Hier gabelt sich die Strasse der Surselva Richtung Tessin zum Lukmanierpass und Richtung Gotthard / Andermatt zum Oberalppass. Ebenso endet hier die Vorderrheinlinie der Rhätischen Bahn und wird nach Westen von der Matterhorn-Gotthard-Bahn weitergeführt. Kein Wunder wurde dieser wichtige Zugang zum Reduit durch zahlreiche Sperren, Festungswerke und einen 8.1 cm Festungsminenwerfer gesperrt.

Andermatt - Sperrstelle Oberalppass
Letzte Aktualisierung: 12. September 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Der Oberalppass verbindet die beiden Ortschaften Sedrun (GR) in der Surselva mit Andermatt (UR) im Urserental. Die Matterhorn-Gotthard-Bahn überquert ebenfalls die Passhöhe auf 2'046 m ü. M. und ist damit eine der wenigen Bahnstrecken der Schweiz, die auf einer solchen Passhöhe ohne längeren Tunnel auskommt. Dieser wichtige strategische Alpenübergang wird an der engsten Stelle durch vier Bunker gesperrt.

Medel, Blenio - Sperrstelle Lukmanierpass
Letzte Aktualisierung: 02. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Direkt auf der Lukmanier Passhöhe auf 1915 Meter Höhe verläuft die Grenze der Kantone Graunbünden und Tessin. Um eine Umgehung des Gotthard zu verhindern, kam dem Lukmanierpass eine besondere Bedeutung zu. Deshalb errichtete man hier eine besonders starke Sperre bestehend aus 6 Bunkern und Infanteriewerken. Beim Bau des Stausees im Jahre 1964 wurde die Strasse verlegt und einer der Bunker verschwand für immer in den Fluten des Stausee.

Gadmen, Wassen - Sperrstelle Sustenpass
Letzte Aktualisierung: 05. Mai 2011

Der Sustenpass, wie wir ihn heute kennen, wurde erst - nach 8-jähriger Bauzeit - im Jahr 1946 fertiggestellt und dem Verkehr übergeben. Vor allem militärstrategische Überlegungen führten zum Bau der Passstrasse. Diese war eine der wenigen befahrbaren Ost - West Rochadeachsen innerhalb des Reduitdispositivs. Zur Sicherung des Passes errichtet man ab 1943 auf beiden Seite jeweils zwei MG Bunker.

Festung Gotthard - Bison Monoblock-Artilleriebunker
Letzte Aktualisierung: 12. September 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Im Rahmen der Modernisierungen des Festungsbaus in den 80er Jahren wurde ein neues Konzept von Artilleriewerken entwickelt. Diese als "Bison" bekannten Artilleriewerke wurden als sogenannte Monoblockbunker erstellt und konnten mit ihren 15.5 cm Kanonen über 35 km weit wirken. Die Festung Gotthard besass gleich vier solcher Anlagen.

Gotthard - 12cm Festungsminenwerfer
Demnächst online

Wie überall, so sind speziell entlang den Verkehrsachsen am Gotthard zahlreiche 12 cm Festungsminenwerfer gebaut worden. Diese Anlagen mit einer Reichweite bis ca. 10 km sollten die Sperren in diesem Gebiet mit Artilleriefeuer unterstützen und waren als Ersatz für die ausgemusterten Artilleriewerke gedacht. Da die 12 cm Festungsminenwerfer noch klassifiziert und ihre genauen Standorte geheim sind, zeigen wir euch diese Bilder ohne weiteren Angaben zum genauen Standort.

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Fotoalbum Vergessene Igel


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