Anlagen Kanton AG
Rümikon, Rekingen, Siglistorf - Bunker am Rhein und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 02. Februar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

So wie überall wurde auch der Abschnitt zwischen Rümikon bis Rekingen von 1938 bis 1939 durch Bunker gesichert. Das eindrücklichste Werk in diesem Abschnitt ist der Bunker beim und im Kraftwerk Rekingen (Bauzeit 1938-1942). Hier entstand ein Bunker, welcher unterirdisch mit zwei Ständen im Kraftwerk verbunden war. Bei Siglistorf entstand eine zweite Verteidigungslinie. Diese mit einem GPH 66 modernisierte Sperre hat eine besondere Kuriosität aufzuweisen.

Zurzach - Bunker am Rhein und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 19. November 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Der strategisch günstige Rheinübergang bei Zurzach wird schon seit 2000 kontinuierlich befestigt. Somit verwundert es nicht, dass der Ingenieur-Offizierskurs 1934 auch in Zurzach prioritär Befestigungen am Rheinübergang ins Auge fasste. Von 1936 bis 1939 wurden diese Projekte realisiert. Auch hinter Zurzach entstand dann während der Grenzbesetzung eine zweite Verteidigungslinie, bestehend aus einem GPH und zwei Bunkern. Die meisten der Zurzacher Anlagen sind noch heute erhalten.

Koblenz - Infanteriewerk A4232, Bunker am Rhein und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 16. April 2011

Weil die Gefahr im Abschnitt Koblenz am höchsten eingestuft wurde, wurden auch in diesem Abschnitt die ersten Bunker nach dem Ersten Weltkrieg gebaut. So stehen hier heute noch zwei der wichtigsten Werke im schweizerischen Festungsbau. Dies sind die MG Bunker (A4240 und A4241) im Widerlager der Aarebrücke und das Infanteriewerk A4232 Koblenz Tunnel.

Reuenthal - Artilleriewerk A4263 Reuenthal
Letzte Aktualisierung: 18. Dezember 2009

1934 verfasste Oberst Eugen Bircher einen Bericht, in welchem er betonierte Waffenstände forderte für die Truppen, welche für den raschen Grenzschutz vorgesehen waren. In diesem Bericht schlug er auch vor, ein kleines Artilleriefort im Raum Reuenthal zu erstellen. Dieses Werk und die Sperrstelle wurden ab 1937 verwirklicht, und entstanden ist so der Prototyp der kleinen Grenz-Festungsartilleriewerke. Seit 1989 ist hier eines der ersten Festungsmuseen der Schweiz beheimatet.

Reuenthal/Full, Leibstadt - Bunker am Rhein und Sperrstellen - Militärmuseum Full
Letzte Aktualisierung: 08. Januar 2010

Gleichzeitig mit dem kleinen Grenz-Festungsartilleriewerk Reuenthal entstand entlang am Rhein die Bunkerkette aus MG-Bunkern, Unterständen und Geländepanzerhindernissen. Mit Beginn des Krieges aber wurde von General Guisan eine Befestigung der hinteren Linien gefordert. So entstanden ab 1940 die Sperrstellen rund um das Artilleriewerk Reuenthal. Heute ist Full/Reuenthal nicht nur wegen der Befestigungsanlagen bekannt, sondern auch wegen seinem Militärmuseum mit der grossen Panzersammlung.

Schwaderloch, Etzgen, Sulz - Bunker am Rhein und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 18. Januar 2011

Entlang dem Rhein von Schwaderloch, über Etzgen bis nach Sulz errichtete das BBB vor dem Krieg elf Bunker. Neben diesen Standard-BBB Bunkern findet sich hier auch ein Schindler-Leichtstand, sowie ein von der Truppe erbauter Beobachtungsbunker. Warum dafür sogar Teile aus einem nahe gelegenen Schrottplatz verwendet werden musste, erfahrt ihr in diesem Kapitel.

Laufenburg, Kaisten - Sperrstellen am Rhein und im Hardwald
Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2011

Von seiner ersten urkundlichen Erwähnung 1207 bis zum Februar 1801 erstreckte sich das Städchen Laufenburg über beide Rheinufer. Mit zunehmender Bedrohung durch Nazi-Deutschland musste sich das Städchen am Vorabend des Krieges mit Bunkern gegen seine ehemaligen Mitbewohner schützen. Neben den Anlagen in Laufenburg entstand noch eine weitere, massive Verteidigungslinie im westlich gelegenen Hardwald.

Leuggern, Hettenschwil, Bossenhus - Bunker und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 18. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Im November 1939 forderte General Guisan, dass die hintere Linie im Aaretal befestigt werden müsse. So entstand ab Januar 1940 die 6 km lange Sperrstelle Stausee Klingnau - Leuggern - Hettenschwil - Bossenhus. Wegen der optimalen Topographie des Geländes mussten aber nur 2 km befestigt werden. Bekannt wurde diese Sperrstelle wegen des befestigten Friedhofs.

Döttingen, Tegerfelden, Endingen - Bunker und Sperrstellen im Surbtal
Letzte Aktualisierung: 18. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Im Surbtal sind zwischen Döttingen und Endingen zahlreiche Anlagen zu finden. Diese Anlagen sind im Zeitraum von 1940 bis 1941 entstanden und sollten verhindern, dass ein Gegner von der Talseite das günstige Operationsfeld auf der oberen Terasse erreichen kann. Dazu wurden hier nicht nur Bunker, Unterstände und Beobachtungsstände errichtet, sondern auch zahlreiche GPH, welche noch heute in grosser Zahl vorhanden sind.

Stilli/Rein, Untersiggenthal/Roost - Centurion Bunker, Anlagen und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 25. Januar 2010

Wohl fast keine andere Sperrstelle in der Schweiz kann auf einem so engen Raum so viele spezielle und geschichtsträchtige Anlagen diverser Generationen vorweisen wie die - durch die Aare getrennte - Sperrstelle von Rein - Roost. Wohl fast keine andere Sperrstelle in der Schweiz kann auf einem so engen Raum so viele spezielle und geschichtsträchtige Anlagen diverser Generationen vorweisen wie die - durch die Aare getrennte - Sperrstelle von Rein - Roost. Hier findet sich vom AW (umgebaut zum P26 Lager) über Vickers-Bunker bis hin zum ersten operationell einsatzbereiten Centurion-Bunker fast alles, was der Festungsbau in der Schweiz zu bieten hatte.

Villigen, Stilli, Rüfenach - Artielleriewerke, Bunker und Sperrstellen im Villiger-Feld
Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Im Villiger-Feld erstreckt sich eine langezogene Sperrstelle von der westlichen Hangkante des Geissbergs bis zum Aareufer. Die zahlreichen Anlagen und GPH wurden 1939/40 errichtet und kontinuierlich verstärkt. Auf engstem Raum sind hier eine Vielzahl von unterschiedlichsten Anlagen zu finden. Darunter fallen drei Artilleriewerke und - als schweizweite Besonderheit - drei Vickers Fliegerabwehrkanonen, die zur Panzerabwehr 1951 in Bunker eingebaut wurden.

Villigen, Remigen, Gansingen - Artielleriewerk A3863 Geissberg, Bunker und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 28. November 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Gleichzeitig mit der Erstellung der dritten Linie im Villiger-Feld wurde auch die westliche Seite und Flanke des Geissbergs befestigt. Markantestes Objekt war auch hier ein Artilleriewerk im Chamerefels. Da die topografischen Verhältnisse im Westen des Geissbergs schwerer waren als im Villiger-Feld, fiel die Anzahl der Anlagen im Vergleich zum Villiger-Feld auch sehr klein aus.

Riniken - Artilleriestellungen auf dem Bruggerberg
Letzte Aktualisierung: 20. Januar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Da das Aaretal durch die Armeeführung als Haupteinbruchsachse für einen Angriff beurteilt wurde, sah man vor, die Stellungen der Sperren im Villiger-Feld durch starkes Artilleriefeuer zu ergänzen. So wurden im Hinterland und auf dem Bruggerberg zahlreiche befestigte Stellungen für die mobile Artillerie von 2 Divisionen und 2 Armeekorps erstellt.

Mettau - Modernisierte Sperrstelle Mettau
Letzte Aktualisierung: 02. Februar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

In den späten 70er-Jahren wurden Pläne erstellt, wie man die vielen Sperrstellen aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges den aktuellen Bedrohungslagen anpassen könnte. Es galt Lösungen zu finden, wie man auch mit Rak-Rohren und Panzerfäusten aus befestigten Stellungen auf die aufgelaufenen Panzer an den Sperren wirken konnte. In Mettau wurde 1986 eine ganze Sperre nach diesem neuen Konzept umgestaltet.

Effingen, Gallenkirch, Unterbözberg - Artilleriebunker A3925, Bunker und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 24. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Neben klassischen Artilleriwerken wurde während des 2. Weltkriegs auch zahlreiche einzelne Artilleriebunker und -Unterstände errichtet. Dabei wurden solche Anlagen meistens mit zum Teil schon veralteten Geschützen ausgerüstet. Eine solche ganz besondere Anlage steht heute wieder restauriert bei der Sperrstelle Stelli in Form des Artilleriebunker A3925 mit einer 8.4 cm Feldkanone 1880 von Krupp. Neben diesem besonderen Bunker sind bei den Sperrstellen in diesem Gebiet noch zahlreiche weitere besondere Werke zu finden, die wir euch vorstellen möchten.

Oberbözberg, Mönthal, Elfingen, Sulz - Sperrstellen, Bunker und Kommandoposten
Letzte Aktualisierung: 18. Oktober 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

In den Tälern und bewaldeten Hügeln zwischen Sulz, Mönthal und Oberbözberg sind eine Vielzahl von Anlagen unterschiedlichster Bauart und Verwendungszweck zu finden. Kein Wunder, verlief doch in diesem Raum die dritte und vierte Verteidigungslinie hinter dem Rhein. Vom ufo-förmigen Artilleriebeobachter hin zur Sanitätshilfstelle im Baustil der Maginotlinie bis zur als Bunker getarnten Übermittlungszentrale ist hier (fast) alles zu finden.

Zeihen, Talheim, Densbüren - Sperrstellen Eichwald, Chillholz, Fälmet
Letzte Aktualisierung: 09. Dezember 2010

Um den südlichen Zugang zum Bözberg zu sperren, war es notwendig, in Zeihen die Gegend des Eichwalds mit einer Sperrstelle zu versehen. Diese ist wegen des coupierten Geländes sehr umfangreich ausgefallen. Was die Sperrstelle aber so besonders macht, ist ihre Vielfalt an Geländepanzerhindernissen. Neben der Sperrstelle Eichwald wurden noch südlich des Hombergs zwei kleinere Sperren bei Chillholz und Fälmet errichtet. Zur Artillerieunterstützung wurde auf dem Homberg selber ab 1941 ein "Artilleriewerk" erbaut.

Densbüren, Asp - Sperrstelle Densbüren
Letzte Aktualisierung: 25. Dezember 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Neben den Übergängen am und hinter dem Rhein wurden auch die Übergänge des Jura in den Aargau mit Sperrstellen befestigt. Die Sperrstelle Densbüren gehört zur so genannten "Jurastellung". Die Hauptsperre war das Engnis Breiti, welches mit einer Tankmauer und zwei Panzerabwehrbunkern gesichert war. Daneben wurden noch zahlreiche weitere Anlagen der unterschiedlichsten Art erbaut. Letzte Bauetappe war Anfang der 80er Jahre, wo sogar noch ein Regiments Kommandoposten errichtet wurde. Es war in erster Linie die grosse Vielfalt der Kampfanlagen, welche Densbüren einen Eintrag in die ADAB Broschüre des Kantons Aargau einbrachte.

Aargau - 12cm Festungsminenwerfer
Letzte Aktualisierung: 31. Dezember 2009 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Zur artilleristischen Unterstützung der Sperrstellen wurden überall in der Schweiz 12 cm Festungsminenwerfer gebaut. Diese Anlagen mit einer Reichweite bis ca. 10 km waren als Ersatz für die ausgemusterten Artilleriewerke gedacht. Da die 12 cm Festungsminenwerfer noch klassifiziert und ihre genauen Standorte geheim sind, zeigen wir euch diese Bilder ohne weiteren Angaben zum genauen Standort.

Anlagen im Kanton Aargau Teil 1 | Anlagen im Kanton Aargau Teil 2 |

Siehe auch:
Informationsbeschaffung - und wie wir die "vergessenen Igel" finden.