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Die Grenzbrigade 6 - Geschichte und Überblick
Letzte Aktualisierung: 01. August 2011

Einsatzraum der Grenzbrigade 6 waren der Kanton Schaffhausen, Nordteil des Kantons Zürich und Nordwestteil des Thurgaus. Der letzte Auftrag der Grenzbrigade 6 lautete: "Stellt den Neutralitätsschutz sicher, widersetzt sich mit Schwergewicht am Rhein einem feindlichen Stoss durch ihren Raum, hält einen Brückenkopf Schaffhausen". Um diese Aufgabe zu erfüllen standen den 9'000 AdA ein umfangreiches Netz von Permanenzen zur Verfügung.

Dorf - Brigade-Kommandoposten Grenzbrigade 6, A5310 Dorf
Letzte Aktualisierung: 15. März 2013

Mit der Verstärkung der Permanenzen im Brigaderaum ab Anfang der 1960er Jahre, erstellte man auch für das Kommando der Grenzbrigade 6 eine eigene Führungsanlage. Ab 1960 geplant und bis 1964 realisiert, wurde in der Ortschaft Dorf ein Felswerk erstellt, welches den gesamten Brigadestab aufnehmen konnte. Seit Frühling 2011 ist auch diese letzte grosse Anlage der Grenzbrigade 6 entklassifiziert.

Hochfelden, Uhwiesen, Truttikon - Regiments-Kommandoposten A5398, A5565, A5574
Letzte Aktualisierung: 11. März 2011 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Neben Kampfanlagen und Unterständen wurden überall in der Schweiz auch Führungseinrichtungen erstellt. Diese normierten Anlagen sind verstreut über die ganze Schweiz gebaut worden und öfters sieht man davon nicht mehr, als eine unscheinbare Hütte im Wald oder einen Gitterrost am Boden, welche den Eingang zu diesen Anlagen tarnen. Im Rahmen unserer Igelsuche konnten wir einige der ehemaligen Regiments-Kommandoposten der Grenzbrigade 6 besichtigen.

Stein am Rhein, Eschenz - Bunker und Sperrstelle am Rhein
Letzte Aktualisierung: 20. September 2011 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Den Vorteil eines Rheinübergangs am westlichen Ende des Untersees haben schon die Römer erkannt. Am Südufer bei Stein am Rhein errichteten sie das Kastell "Tasgetium". So war es dann naheliegend, dass - als die dunklen Wolken Mitte der 1930er Jahre heraufzogen - auch wieder in Stein am Rhein und Eschenz eine Sperrstelle geplant und errichtet wurde.

Hemishofen, Rheinklingen, Wagenhausen - Bunker und Sperrstellen am Rhein, Sprengobjekt Rheinbrücke
Letzte Aktualisierung: 27. August 2011

Immer wieder wurden Kämpfe geführt, um eine Grenze bis an den Rhein zu schieben oder einen Übergang über den Rhein zu schaffen oder zu sichern. Besonders gefährdet waren daher alle möglichen Übersetzstellen. Eine solche Übersetzstelle war die 1875 vom berühmten Ingenieur Alexandre Gustave Eiffel erbaute Eisenbahnbrücke bei Hemishofen. So wie diese Brücke wurden alle wichtigen Rheinbrücken gesichert und zur Sprengung vorbereitet.

Diessenhofen - Bunker und Sperrstelle am Rhein
Letzte Aktualisierung: 03. August 2011

Bereits die Römer und die mittelalterlichen Grundherren errichteten in der Gegend von Diessenhofen Befestigungsbauten. Kein Wunder wurde dann auch von 1936 bis weit in die 60er Jahre hinein Anstrengungen unternommen, diesen wichtigen Rheinübergang zu sichern. So entstand im Laufe der Jahrhunderte auf engstem Raum ein Ensemble an unterschiedlichen Befestigungen, welche vom mittelalterlichen Burgturm bis zum vorfabrizierten Unterstand reichen.

Unterstammheim, Schlattingen - Sperrstellen mit Centurion Bunker
Letzte Aktualisierung: 27. Oktober 2011

Quer durch die Stammheimersenke bei den Gemeinden Unterstammheim (ZH) und Schlattingen (TG) zieht sich eine der letzten modernisierten Sperrstellen der Schweiz. In einem letzten Ausbauschritt wurden hier 1994/95 noch die drei letzten Centurion Bunker der Schweiz errichtet, bevor nach nur 20 Centurion Bunkern das gesamte Bauprogramm beendet wurde.

Schlattingen - 8.1 cm Festungsminenwerfer A5575 und A5576 (Typ Monoblock)
Letzte Aktualisierung: 08. September 2010

Die kleine Thurgauer Gemeinde Schlattingen dürfte sicher zu den Gemeinden der Schweiz zählen, welche die grösste Dichte an 8.1 cm Festungsminenwerfern aufweist, beherbergt doch dieses Dorf gleich zwei solcher Anlagen. Dies kommt nicht ganz von ungefähr, wenn man sich die geographischen Gegebenheiten etwas genauer ansieht.

Schaarenwald, Paradies - Bunker und Sperrstelle am Rhein
Letzte Aktualisierung: 09. Februar 2010

Archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen haben gezeigt, dass bereits im 4. Jahrhundert die Römer im Bereich des Schaarenwaldes Türme zur Überwachung des Rheines errichtet haben. Auch zu Zeiten Napoleons fanden - in dem heutigen Natruschutzgebiet Schaaren - heftige Kämpfe und Befestigunsarbeiten statt. Das Rheinknie und die enge Stelle im Rhein machten es dann auch 1938 wieder notwendig hier Bunker zur Grenzsicherung zu errichten.

Feuerthalen, Flurlingen, Schaffhausen - Bunker am Rhein und Sperrstelle Schaffhausen
Letzte Aktualisierung: 07. Februar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Der Stadt Schaffhausen vorgelagert auf der südlichen Rheinseite liegen die zürcherischen Gemeinden Feuerthalen und Flurlingen. Hier im Kanton Zürich verläuft die Verteidigungslinie der Sperrstelle Rhein / Schaffhausen. Dazu wurden die wichtigen Brücken mit Barrikaden verstärkt und mit grossen Bunkern und Infanteriewerken zur Verteidigung verstärkt. Mit dem Bunker "Güetli" wurde hier auch der Prototyp aller Rhein-Bunker errichtet.

Schlatt - 8.1 cm Festungsminenwerfer F6597 und F6525 - (Typ Leichtbauweise)
Letzte Aktualisierung: 01. Oktober 2011 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Im Zuge der Verstärkung der als besonders gefährdet erachteten Sperrstellen von Diessenhofen und Schaarenwald im Bereich von Schlatt, wurden im Kalten Krieg die zwei Stützpunkte F6597 "Türni" und F6525 "Kyburgerstein" mit je zwei 8.1 cm Minenwerfern gebaut und ausgerüstet.

Kanton Schaffhausen - Sperrstellen und Bunker
Letzte Aktualisierung: 08. November 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Noch 1935 plante man, den Kanton und die Stadt Schaffhausen mit einer Kette aus 12 Bunkern und Sperren zu verteidigen. Nach dem Bau der ersten zwei grossen Bunker wurde aber dieses Vorhaben aus taktischen und kostengründen beendet und die Nordseite des Kantons Schaffhausen aufgegeben. Trotz seiner kleinen Anzahl an Bunker weisen praktisch alle Anlagen in Schaffhausen aber eine Besonderheit auf.

Wildensbuch, Benken, Trüllikon - Sperrstellen und Sanitäts Hilfsstelle
Letzte Aktualisierung: 21. November 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Im kleinen zürcherischen Weinlanddorf Wildensbuch, welches politisch zur Gemeinde Trüllikon gehört, liegt eine in der Schweiz einmalige kleine Anlage. In den frühen 60er Jahren wurde hier der Prototyp einer Anlage gebaut, welche als Sanitäts-Hilfsstelle gedacht war. Zur Sperrung der Durchgangsstrassen wurde hier und auch im benachbarten Benken und Trüllikon eine Sperre aus Unterständen und Pak-Garagen errichtet.

Rheinau, Dachsen - Bunker und Sperrstelle am Rhein
Letzte Aktualisierung: 28. April 2011

Die strategische Lage von Rheinau zwang durch die Geschichte hindurch die Einwohner immer wieder dazu, ihre idyllische Stadt durch Befestigungsbauten zu schützen. Davon zeugen noch heute die Schutzwälle, welche bereits zur Keltenzeit errichtet wurden zusammen mit den Bunker aus der jüngsten Vergangenheit.

Ellikon a.R., Andelfingen, Marthalen - Bunker und Sperrstelle am Rhein, Sprengobjekt Thurbrücke
Letzte Aktualisierung: 18. April 2011

Auch im Abschnitt zwischen Ellikon am Rhein und der Mündung der Thur in den Rhein sind einige architektonisch besonders interessante Anlagen zu finden. Und auch geschichtlich kann dieser Abschnitt mit einigen interessanten Details aufwarten, zum Beispiel einer Brücke die 1940 in die Luft gefolgen ist, einem Bunker der beschossen wurde und einer Fähre die für 5 Franken verkauft wurde.

Berg am Irchel, Flaach, Freienstein - Artilleriewerk A5438 Rüdlingen und Sperrestellen
Letzte Aktualisierung: 08. Oktober 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Auch der Rheinübergang bei Rüdlingen (SH) wurde ab 1938 massiv befestigt und gesichert. Hier entstand eine Sperre bestehend aus zwei grossen Bunkern, einem Lmg Stand und dem einzigen Artilleriewerk im Kanon Zürich. Die Sperre und das Artilleriewerk Rüdlingen mit der Nummer A5438 liegen zwar am Ebersberg auf Gebiet des Kantons Zürich, tragen aber kurioserweise trotzdem den Namen der Schaffhauser Nachbargemeinde Rüdlingen. Im Volksmund wurde deshalb meistens vom Artilleriewerk Ebersberg gesprochen.

Bülach - Sperrstellen und Atom Schutz Unterstand A5347
Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Nicht nur am Rhein wurden Sperren errichtet. Auch dahinter wurden die wichtigen Verkehrsachsen gesperrt, um einem durchgebrochenen Gegner das weitere Vordringen zu erschweren. Bei Bülach befindet sich die dritte Verteidigungslinie, die den Rheinübergang bei Eglisau sperren sollte. Danaeben steht in Bülach ein architektonisch besonders seltenes Exemplar eines Unterstandes, geht er doch über drei Stockwerke in den Untergrund.

Eglisau - Sperre und Bunker am Rhein, Sperre Seglingen
Letzte Aktualisierung: 24. Januar 2010

Die Gegend rund um die Gemeinde Eglisau verbirgt eine grosse Anzahl von Anlagen und Sperren. Wer dem Rhein entlang von Tössriederen bis Rheinsfelden unterwegs ist, wird verborgen hinter Büschen, unter Brücke, in den Wäldern und den Schluchten über so manches Kleinod des Schweizerischen Befestigunsbaus stossen.

Glattfelden, Weiach - Sperrstellen und Bunker am Rhein
Letzte Aktualisierung: 02. Oktober 2010

Der Abschnitt zwischen Weiach und Rheinsfelden (Gemeinde Glattfelden) sind zahlreiche Anlagen der ersten und zweiten Verteidigungslinie zu finden. Anders als bei Eglisau ist jedoch diese zweite Verteidigungslinie nur noch teilweise erhalten. Auch beim Kraftwerk Rheinsfelden lässt sich heute nur noch erahnen, wo damals ein Lmg-Stand im Kraftwerk integriert war. Trotzdem gibt es im Krfatwerk drin noch viel zu entdecken. Wir haben uns auf die Spurensuche gemacht.

Stadel - Sperrstelle (667) mit Centurion Bunker
Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2013 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Die kleine Ortschaft Stadel hat durch ihre Lage - in der Einflugschneise des Flughafens Zürich-Kloten - nicht nur viel Fluglärm zu ertragen, sondern war auch eine direkte Einfallsachse für einen mechanisierten Gegner in Richtung Zürich. Wohl darum befindet sich hier eine wohl einzigartige Sperre, welche eine Symbiose aus drei Generationen Schweizerischen Festungsbaus in einer Sperre vereint.

Kaiserstuhl, Fisibach - Bunker am Rhein und Sperrstellen
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Dieser Abschnitt liegt geografisch im Kanton Aargau, wurde aber durch die "Zürcher" Grenzbrigade 6 geschützt. Hier entstanden dann auch die vielleicht bekanntesten zwei Rhein-Bunker, welche direkt im Rhein zu liegen kamen. In Fisibach befindet sich auch das westliche Ende der zweiten Verteidigungslinie der Sperre Zweidlen-Weiach. Dieser kleine Ort kann aber auch mit zwei besonderen GPH aufwarten, welche beide architektonische Besonderheiten aufweisen, die zum Teil auch eine kuriosen Hintergrund haben.

Regensberg, Niederglatt, Buchs (ZH) - Sperrstellen und Bunker
Letzte Aktualisierung: 18. Mai 2009

Bei unserer Suche nach "vergessenen Igeln" haben wir schnell gelernt, dass sich die Grundsätze bei der Wahl von Standorten für Befestigungsbauten über die Jahrhunderte kaum geändert haben. So sind Bunker bei ehemaligen römischen Wachtürmen entlang dem Rhein zu finden, an Hügeln, an denen Burgen stehen, oder aber auch direkt integriert in mittelalterlichen Befestigungsanlagen wie im zürcherischen Regensberg.

Zürich - Kommandoposten Militäreisenbahndienst K85 Hirschengraben
Letzte Aktualisierung: 20. Dezember 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Mitten im Herz der Zürcher Universitäten und Hochschulen befindet sich am Hirschgraben, versteckt hinter einer Hecke, ein kleiner grüner (fast) unbebauter Fleck Land. Nur die ovale Betonöffnung lässt vermuten, dass sich hier etwas unter dem Boden befindet. Von 1992 bis 2003 war hier der Kriegs-KP K85 des Militäreisenbahndienstes (MED). 2003 umfunktioniert zum normalen KP wurde die Anlage 2009 entklassifiziert und 100% der SBB übergeben.

Bodensee / Rhein / ZH Weinland - 12cm Festungsminenwerfer
Letzte Aktualisierung: 10. Juli 2008 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Entlang dem Bodensee und Rhein sowie im Zürcher Weinland sind einige 12 cm Festungsminenwerfer gebaut worden. Diese Anlagen mit einer Reichweite bis ca. 10 km sollten die Sperren in diesem Gebiet mit Artilleriefeuer unterstützen. Da die 12 cm Festungsminenwerfer noch klassifiziert und ihre genauen Standorte geheim sind, zeigen wir euch diese Bilder ohne weiteren Angaben zum genauen Standort.

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Siehe auch:
Informationsbeschaffung - und wie wir die "vergessenen Igel" finden.