Das Panzerabwehrsystem Centurion in Bunker
Letzte Aktualisierung: 07. August 2011

In den Jahren 1954-60 beschaffte die Armee total 226 englische Kampfpanzer Centurion. Dieser Kampfpanzer blieb bis 1990 im Einsatz. Der Centurion war mit einer äusserst effektiven 10.5 cm Panzerkanone bewaffnet. Wie in der Schweiz üblich, wird nichts einfach weggeworfen, sondern man überlegt sich zuerst, wie man das nicht mehr benötigte Material weiter verwenden könnte. Es wurde die Idee geboren, die nicht mehr benötigten Centurion Panzertürme in neue, autonome Monoblock-Anlagen einzubauen und so wichtige Sperrstellen zu verstärken.

Die Festungstruppen in der Armee 95
Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2011

Mit der Armeereform 95 wurden unzählige Festungen, Bunker, Unterstände und Sperrstellen aufgelöst. Dies ging einher mit der gleichzeitigen Auflösung der Grenz- und Reduitbrigaden, welche die Anlagen personell alimentierten. Dies bedingte, dass in der Armee 95 für die noch bestehenden Sperrstellen und Festungsanlagen eine neue Truppenstruktur eingeführt werden musste. In diesem Kapitel wollen wir die Organisation der Festungstruppen in der Armee 95 näher beleuchten.

Sprengobjekte - Täglich 1000fach befahren und doch nie registriert
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2010 [Dieses Kapitel ist nur für Friends zugänglich]

Am Ende des Kalten Krieges besass die Schweizer Armee mehr als 2'000 Sprengobjekte. Strassen, Eisenbahntrassen, Brücken und Tunnels waren in der ganzen Schweiz zur Sprengung vorbereitet. Obwohl täglich 1000fach befahren und in der Bevölkerung hinlänglich bekannt, wurden sie doch nie wahrgenommen.

Gastautor Peter Burgmaier gibt einen kurzen historischen Überblick in Zahlen über die Sprengobjekte in der Schweiz von gestern bis morgen.